Warum roh?

Vegetarisch und vegan liegen im Trend, vegane Rohkost ist noch etwas anders. Leider ist das Wort Rohkost schon so negativ behaftet und erinnert an die 90er Jahre mit Salatbuffets und Karottensticks mit Kräuterdip oder Obstsalat, wie langweilig.

Sprüche wie: „Kinder euer Essen wird welk!“ oder „Deine Kinder nehmen meinen Kühen das Essen weg.“ „ Nicht die Gurke schneiden, sie hat auch Gefühle.“ O.k. hatten wir alles, konnte ich auch drüber lachen und habe gemacht was ich für richtig halte.

In vielen meiner Rezepte verzichte ich auch auf Getreide. Also das geht in die Kiste: Gluten frei, Cholesterin frei, raffinierter Zucker frei, vegan (keine tierischen Produkte, wie Eier, Milch, Sahne oder Joghurt) Ist nicht ganz einfach, aber möglich. Es soll ja auch noch schmecken! Das habe ich von meinen Kindern gelernt. Ich kann kochen was ich will, gesund oder nicht, aber es muss schmecken. Meine Kinder sind da brutal ehrlich. Es gab eine Zeit, in der Soja unser Fleischersatz war und meine Kinder es nicht mochten. Das wurde mir noch Jahre später nachgetragen. Jedes Gericht, was ich zubereitet hatte wurde auf Soja untersucht und der Kommentar war oft: „sieht ganz verdächtig nach Tofu aus!“

Ich esse viel „roh vegan“, besonders Kuchen, Nachspeisen oder Dips, weil sie mir einfach super gut schmecken. Das heißt aber nicht, dass ich 100% roh vegan bin. Ich esse alles was mir schmeckt und womit ich mich gut fühle. Ja und ich trage Lederschuhe.

Ich verwende Mixer, Küchenmaschinen und ein Dörrgerät, das bei 42 Grad warme Luft übers Essen bläst, damit die Feuchtigkeit entweicht. Erhitzen ohne dass sich alle Nährstoffe in Luft auflösen. Ab 42 Grad gehen viele Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme verloren. Zudem verändert sich die chemische Struktur von Proteinen und Fetten. Deshalb ist Rohkostgemüse gesünder.

Viele Menschen heute haben Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten. Da macht es Sinn ab und zu mal vegane Rohkost in den Alltag einzubauen, um zu sehen wie man sich damit fühlt.

Den Fleischkonsum einzuschränken und sein Eiweiß aus pflanzlichen Nahrungsmitteln zu beziehen kann ein Ziel sein oder einfach 2-3mal in der Woche vegane Mahlzeiten auf den Tisch bringen.

Kleine Schritte verändern das Leben! In diesem Sinne : auf ein glückliches und gesundes Leben!

 

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