simple Kräcker


I am back. Ja, nach einer langen Pause geht es weiter mit simple food, auf Pflanzenbasis, natürlich. Heute sind es mal Kräcker nicht Chips. Schnell und easy

Auf vielen Blocks muss ich immer bis ans Ende scrollen, um das Rezept zu lesen. Davor kommen x mal Bilder, immer aus einer anderen Perspektive, aber doch noch das selbe Produkt, ganz viel Text und dann endlich das Rezept. Ich mach es mal anders, hier das Rezept und wenn ihr runter scrollt könnt ihr lesen, was ich in den letzten Monaten noch so gemacht habe.

Dinkelkräcker

  • 150g Dinkelmehl
  • je 1/4 Teel. Zwiebelpulver, Knobipulver, Chili und geräuchertes Paprikapulver
  • 4 Essl. Öl
  • 1 Essl. Honig
  • 1/4 bis 1/3 Tasse Wasser

Daraus wird der Teig geknetet, ausgerollt und vor dem Backen in Stücke geschnitten. Wer keins von den Gewürzpülverchen hat, muss etwas creativ werden. Paprika, Curry, Salz, Dill oder andere Gewürze passen auch oder einfach nur Salz . Dann muss der Dip dazu kräftiger gewürzt werden.

Die Kräcker bei ca. 200 Grad C 10 – 15 Min backen, evtl. mehr . Mein Ofen steht hier in Kanada und wenn ich in Deutschland bin sind die Temperaturen manchmal zu hoch und die Zeit zu kurz. Einfach beobachten und wenn sie leicht braun werden und sich teilweise aufblähen sind sie perfekt.

Dazu passen natürliche alle möglichen dips. Mein Lieblingsdip ist der Heringssalat ohne Hering oder fermentierte Chipotle Cashew creme, vegan und roh

Nun ein bisschen news von mir. Ich lebe immer noch in Kanada und fliege so oft ich kann nach Deutschland, um meine Familie und Freunde zu sehen. Im Jahr 2020 war es leider nur 2mal möglich und das mit allen möglichen Tests und Quarantänen. Meine Meinung dazu will lieber nicht schreiben, da das nur zu unendlichen Diskussionen führt und das zehrt zuviel Energie.

Da wir im letzten Sommer Quebec nicht verlassen durften (ja, ja die Regierung weiss, was gut ist für uns), haben wir uns im April eine RAM camper van gekauft, neu. Das war die beste Entscheidung für diese crazy Zeit. Wir sind autak, haben also Küche, Bad, Ess-und Schlafzimmer immer dabei. Wir waren ganz viel unterwegs, teilweise nur tagsüber, manchmal auch ein oder zwei Nächte. Viele wunderschöne Nächte in der Natur, allein mit unzähligen Sternen und gutem Essen und Wein.

Wir leben hier recht gesund mit viel Vitamin D und K2 und einigen anderen Vitaminen und Mineralstoffen, Trampolin springen, Bewegung an der frischen Luft und in einer glücklichen Beziehung. Finanziell ist es o.k, können ja auch kein Geld ausgeben. Dass ich meine Familie sehr vermisse, ist wahrscheinlich jedem klar. Wir waren letztes Jahr im Herbst 3 Monate in Deutschland und es war wahnsinnig schwer mich zu entscheiden, fliege ich zurück nach Kanada oder bleibe ich in Deutschland. Mein Mann konnte glücklicherweise auch in Deutschland arbeiten und hatte seine workshops und Konferenzen online abgehalten. Ich wurde in Deutschland mal wieder richtig kreativ, ausgelöst unter anderem durch meine Enkelkinder. Ich habe in meiner deutschen Wohnung noch Schafwolle gefunden, Märchenwolle. Das war der Startschuss zum Filzen. Das hat so einen Spass gemacht, dass ich nicht aufhören konnte. Anfang Januar 2021 dann den Koffer nach Kanada voll gepackt mit Wolle und Filznadel und hier weiter gemacht.

Das sind ein paar Beispiele vom Nadelfilzen oder Trockenfilzen. Selbstverständlich ist auch ein Werder Bremen Piguine dabei.

Halloween Fingerfood


Fingerfood

Fingerfood

Fingerfood ist gut, besonders auf einer Halloween Party und die werden in Nordamerika besonders gern gefeiert. Hier wird ein riesen Aufwand betrieben, um diesen Tag, den 31. Oktober richtig zu feiern. Alle möglichen Leute verkleiden sich, selbst die Bürokraten lassen es sich nicht nehmen und gehen kostümiert zur Arbeit. Letztes Jahr habe ich einen Beamten als Baum verkleidet gesehen, geniales Kostüm und passend zum Beruf! Natürlich Party ohne Ende mit gruseligem Essen bis zum Abwinken. Weiterlesen

American Pie time, manchmal roh vegan und glutenfrei


lemon cheese cake with blueberry Sauce

Fast jeder hier in Kanada hat eine „Glutensensitivität“, auch wenn die meisten nicht wissen was es ist, aber das liest man überall und es ist „in“.  Die Produkte sind überteuert und mit viel Zucker versetzt, sonst schmeckt das Zeug auch nicht, verkaufen sich aber ganz hervorragend. Beweisen kann man die Glutensensitivität nicht so richtig, aber sobald jemand seine Ernährung umstellt und Getreideprodukte meidet, damit also auch auf das Klebeeiweiß Gluten verzichtet und sich dann gut fühlt, muss es das gewesen sein. Ausschlussverfahren eben, dazu hier mehr

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Cashew fudge mit Rosenblättern , vegan, kein Soja und schnell


 

cashew fudge mit Rosenblättern

cashew fudge mit Rosenblättern

Indisch auch Kaju Katli genannt,  ist ziemlich simple zubereitet mit nur 3- 4 Zutaten, die auf ungewöhnliche Weise verarbeitet werden. Mich hat überrascht, dass es so schnell ging. Nach 30 Minuten hatte ich diese köstliche indische Süßigkeit auf dem Tisch.

Vegan, also keine Milch, keine Butter oder Sahne, einfach nur Cashew Nüsse, Wasser, Zucker und wer möchte Rosenblätter oder andere Trockenfrüchte. Weiterlesen

veganer Apfelkuchen, kein Soja, kein Zucker, kein Fett,


Apfelkuchen mit Kokosmilchpulver als Puderzucker

Apfelkuchen mit Kokosmilchpulver als Puderzucker

und das geht? Und wie das geht!  Falls es Zufälle gibt, war das einer. Auf der Suche nach einem veganen Restaurant in Rostock, bin ich auf die Seite von „koch`s vegan“ gestoßen. http://gruenekombuese.de/ Da gab`s ein Rezept Video über einen Apfelkuchen, vegan, ohne Zucker und Fett.

Das musste ich unbedingt ausprobieren. Kleines Feintuning vom Rezept und ein schneller, leckerer Apfelkuchen war auf dem Tisch. Weiterlesen

Pita, Roti,Chubz, Lawasch oder Brottasche


 

Pita Brottasche

Pita Brottasche

alle bestehen zum größten Teil nur aus Mehl (Vollkornmehl), Wasser, Salz, evtl. Öl und Hefe. Es ist sozusagen „Fast Food“, denn die Brottaschen sind schnell gemacht und können mit allem gefüllt werden. Das kann mit oder ohne Fleisch sein, ein Salat, Hummus, Falafel oder einfach nur so.

In Indien und Pakistan heißen sie allgemein Roti und es gibt ganz unterschiedliche Varianten, wie z.B. das weiche und dicke Nan, dann die dünnen Chapati, mit Butter gebackene Paratha, Puri aus Vollkornmehl und das meist stark und scharf gewürzte, hauchdünne Papadam. Weiterlesen